Technik-Begriffe, einfach erklärt
Die Wörter, die am Telefon am häufigsten fallen, jeweils in ein oder zwei Sätzen. Wo es mehr dazu gibt, führt ein Link weiter.
A
- App
Ein Programm für Smartphone, Tablet oder Computer, zum Beispiel WhatsApp oder die Banking-App Ihrer Bank. Apps laden Sie aus dem App Store (iPhone) oder dem Google Play Store (Android).
- Apple-ID (Apple Account)
Ihr Benutzerkonto bei Apple, bestehend aus E-Mail-Adresse und Passwort. Damit laden Sie Apps, sichern Ihr iPhone in der iCloud und richten ein neues Gerät ein.
B
- Backup (Datensicherung)
Eine zusätzliche Kopie Ihrer Fotos und Dokumente an einem zweiten Ort, etwa auf einer externen Festplatte oder in der Cloud. Geht das Gerät kaputt, sind die Daten nicht verloren.
- Betriebssystem
Die Grundsoftware, mit der ein Gerät überhaupt läuft: Windows oder macOS auf dem Computer, iOS auf dem iPhone, Android auf den meisten anderen Smartphones.
- Bluetooth
Eine Funkverbindung über kurze Strecken, meist wenige Meter. Damit verbinden Sie zum Beispiel Kopfhörer, Hörgeräte oder eine Maus ohne Kabel.
- Browser
Das Programm, mit dem Sie Internetseiten öffnen, etwa Safari, Chrome, Edge oder Firefox.
C
- Cache
Ein Zwischenspeicher, in dem Apps und Browser Daten ablegen, damit sie beim nächsten Mal schneller laden. Den Cache zu leeren schafft Platz und löscht keine eigenen Dateien.
- Cloud
Speicherplatz im Internet, bei einem Anbieter wie Apple (iCloud), Google oder Microsoft (OneDrive). Ihre Dateien liegen dann auf dessen Servern und sind von jedem Ihrer Geräte aus erreichbar.
D
- Download
Das Herunterladen einer Datei oder App aus dem Internet auf Ihr Gerät. Das Gegenteil, also das Hochladen, heißt Upload.
E
- eSIM
Eine SIM-Karte, die fest im Handy eingebaut ist und per Code oder QR-Code aktiviert wird, statt als kleine Plastikkarte eingelegt zu werden.
F
- Firmware
Die Software, die fest in einem Gerät wie Router, Drucker oder Fernseher steckt. Auch sie bekommt Updates, die Fehler und Sicherheitslücken schließen.
G
- Gigabyte (GB)
Eine Maßeinheit für Speicherplatz. Ein Smartphone-Foto belegt meist wenige Megabyte; 1.000 Megabyte sind ein Gigabyte, 1.000 Gigabyte ein Terabyte.
I
- IMAP
Ein Verfahren, mit dem E-Mail-Programme Ihre Mails abrufen. Die Mails bleiben dabei beim Anbieter und sehen auf Handy, Tablet und Computer gleich aus. Das ältere POP3 lädt sie dagegen meist auf ein einzelnes Gerät.
- IP-Adresse
Die Adresse eines Geräts in einem Netzwerk, vergleichbar mit einer Hausnummer. Der Router vergibt sie an Computer, Handys und Drucker in Ihrem Heimnetz.
M
- Malware (Schadsoftware)
Sammelbegriff für Programme, die Schaden anrichten: Viren, Trojaner, Spionage-Software oder Erpressersoftware.
- Mesh-WLAN
Mehrere WLAN-Stationen, die zusammen ein gemeinsames Funknetz bilden. Ihre Geräte wechseln beim Gang durch die Wohnung von selbst zur nächstgelegenen Station.
P
- Passkey
Eine Anmeldung ohne Passwort: Sie bestätigen mit Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder der Geräte-PIN. Ein Passkey lässt sich nicht auf einer gefälschten Seite abfangen.
- Passwort-Manager
Ein Programm, das alle Ihre Passwörter verschlüsselt aufbewahrt und beim Anmelden einträgt. Sie merken sich nur noch ein einziges Hauptpasswort.
- Phishing
Betrugsversuche per E-Mail, SMS oder Messenger, die echt aussehen und Sie dazu bringen sollen, Passwörter, PIN oder TAN auf einer gefälschten Seite einzugeben.
Q
- QR-Code
Ein quadratisches Muster aus schwarzen und weißen Punkten, das die Handykamera lesen kann. Dahinter steckt meist eine Internetadresse, manchmal auch ein WLAN-Zugang.
R
- RAM (Arbeitsspeicher)
Der Kurzzeitspeicher eines Computers, in dem gerade geöffnete Programme laufen. Ist er zu klein, wird der Rechner bei mehreren offenen Fenstern langsam.
- Ransomware (Erpressersoftware)
Schadsoftware, die Ihre Dateien verschlüsselt und für die Freigabe Geld verlangt. Den besten Schutz bietet eine Datensicherung, die nicht ständig mit dem Computer verbunden ist.
- Repeater
Ein kleines Gerät für die Steckdose, das das WLAN-Signal des Routers empfängt und weitersendet, damit es auch entfernte Räume erreicht.
- Router
Das Gerät, das Ihren Internetanschluss in die Wohnung bringt und meist auch das WLAN aussendet, zum Beispiel eine FRITZ!Box oder ein Gerät Ihres Anbieters.
S
- Smart Home
Geräte im Haushalt, die sich per App oder Sprachbefehl steuern lassen, etwa Lampen, Steckdosen, Heizkörperthermostate oder Rollläden.
- Spam
Unerwünschte Werbe- oder Betrugsmails. Ihr E-Mail-Anbieter sortiert sie meist in einen eigenen Ordner, manchmal landen dort aber auch echte Mails.
- SSD
Ein Speicher für Computer ohne bewegliche Teile. Er arbeitet ein Vielfaches schneller als eine herkömmliche Festplatte. Auf älteren Laptops ist der Wechsel auf eine SSD oft die wirksamste Aufrüstung.
T
- Treiber
Ein kleines Programm, mit dem der Computer ein angeschlossenes Gerät wie Drucker oder Scanner ansprechen kann.
U
- Update
Eine Aktualisierung für Betriebssystem, App oder Gerät. Updates schließen Sicherheitslücken und beheben Fehler, deshalb sollten Sie sie installieren.
- USB
Der übliche Anschluss für Kabel und Speicher am Computer. Es gibt die breite, rechteckige Form USB-A und die kleine, ovale Form USB-C.
V
- VPN
Eine verschlüsselte Verbindung durch das Internet, etwa ins eigene Heimnetz oder ins Firmennetz. Für den normalen Alltag zu Hause brauchen Sie in der Regel keines.
W
- WLAN
Das drahtlose Netzwerk in Ihrer Wohnung, über das Handy, Laptop und Fernseher ins Internet gehen. Im Ausland heißt es meist Wi-Fi.
Z
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Eine Anmeldung mit zwei Nachweisen: dem Passwort und zusätzlich einem Code aufs Handy oder einer Bestätigung in einer App. Ein gestohlenes Passwort allein reicht Betrügern dann nicht mehr.